Zugführung

Aus Fahrradmonteur
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Die Zugführung ist ein Bauteil (z.B. Anlötteil, Plastikschale) oder eine Aussparung am Rahmen, das ein Stück eines Innenzuges um eine Ecke herumführt. Die meisten Mehrgangfahrräder haben z.B. eine Zugführung, um die Schaltzüge um das Tretlagergehäuse herumzuführen.

Ältere Schaltfahrräder hatten ein entsprechendes Anlötteil oder eine Klemmführungen über dem Tretlagergehäuse. Bei neueren Fahrrädern findet man die Kabelführung unter dem Tretlagergehäuse.

Die Führung unter dem Tretlagergehäuse ist billiger und bei Fahrrädern mit sehr kleinen Kettenblättern wird die mögliche Problematik hinfällig, bei der der Schaltzug und der vordere Umwerfer sich in die Quere kommen können. Zudem erleichtert diese Art der Führung das Säubern des Fahrrads.

Die Führung über dem Tretlagergehäuse ist die überlegenere: Der Zug ist kürzer und die Schleife der Zughülle am Schaltwerk ist nicht so eng, denn der Zuganschlag befindet sich auf der Kettenstrebe und nicht unterhalb.

Schlechte oder fehlende Schmierung der Tretlagergehäusezugführung ist ein häufiger Grund für Automatisches Schalten. Manche Fahrräder haben eine Kabelführung für das Bremskabel der Hinterradbremse an der Sitzrohrmuffe/Sattelstützenklemmung und/oder an den Sitzstreben.

Quellen[Quelltext bearbeiten]

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Dieser Artikel basiert auf dem Glossar von der Website Sheldon Browns. Der Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown. Die deutsche Übersetzung stammt von bikegeissel, der übersetzte deutsche Artikel ist auf Zugf%C3%BChrung in Wikipedalia zu finden.


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