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Bergbauden im Riesengebirge

Aus Fahrradmonteur
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Inhalt


die gelben Schilder markieren Radwege; hier im Winter natürlich unpassierbar und vom 1. Dez. bis 31. März gesperrt

Das Riesengebirge mit seinen zahlreichen Bergbauden wird zunehmend für Radfahrer interessant. Während es noch um das Jahr 2000 undenkbar war, mit dem Fahrrad Wanderwege langzufahren, etabliert sich mittlerweile ein Fahrradtourismus kreuz und quer durch die Berge. Es wurden bereits zahlreiche Fahrradpisten gekennzeichnet, die oft gemeinsam mit den traditionellen Wanderwegen verlaufen. Besonders interessant sind Routen, bei denen man den Anstieg per Bus oder Lift schafft und man dann von Baude zu Baude wieder ins Tal fährt.

Die Radwege sind mit gelben Schildern markiert (Fußwege auf weißen Schildern) und nummeriert. Was auch gut funktioniert, ist eine Kombination aus Radfahren und Wandern, man kann die flachen Passagen auf Asphaltwegen mit dem Rad zurücklegen und in den Bergen wandern und zum Fahrrad zurückkehren.

Viele der Wanderwege sind wirklich nicht zum Radeln geeignet, weder auf- noch abwärts. Man sollte sich wirklich an die ausgewiesenen Wege halten. Das letzte Sück rauf auf den Kozi hrbety, der blaue Weg unterhalb der Labská bouda, im Riesengrund oder der Weg zwischen Luční bouda und Bouda u bilého Labe entlang der Wasserfälle der weißen Elbe ist höchstens passierbar, wenn man das Fahrrad trägt. Der Weg von letztgenannter Baude hinunter nach Spindlermühle ist jedoch mit dem Fahrrad sehr gut fahrbar, egal ob Richtung Divci lavki oder auf halber Höhe um den Ziegenbrücken herum

Die Bauden werden hier mit ihrem aktuellen Namen gelistet, also üblicherweise auf Tschechisch. Falls eine Baude nicht mehr existiert, erscheint sie unter ihrem letzten üblichen Namen. Nach Möglichkeit sollen alle Namen aufgeführt werden, die mal in Gebrauch waren. Dies kann aber nicht garantiert werden. Viele Bauden im Riesengebirge sind mehrmals errichtet worden, es wird hier als Baujahr immer das älteste bekannte angegeben.

Die Straße von Špindlerův Mlýn herauf zur Špindlerova Bouda teilt das Gebirge in der Mitte. Hier sind die Bauden nach dem gleichen Schema geteilt: die westlichen links, die östlichen rechts.

  • Petrova bouda
  • Labská bouda
  • Davidova bouda
  • Martinova bouda
  • Moravská bouda
  • Brádlerova bouda
  • Medvědí bouda
  • Špindlerova bouda
  • Chalupa na Rozcestí  
  • Luční bouda
  • Erlebachova bouda
  • Bouda u bilého Labe
  • Jelení bouda
  • Vosecká bouda
  • Vyrovka




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An dieser Seite wird noch gearbeitet, bitte um etwas Geduld. Durch den Umzug von fahrradmonteur.de in ein Mediawiki müssen alle Einzelseiten neu formatiert werden.

Ich bemühe mich, die Inhalte so bald wie möglich wieder ordentlich zur Verfügung zu stellen.

Ihr könnt euch zwischendurch auf anderen Seiten hier umsehen, am beliebtesten sind:
Fotografieren unterwegs mit dem Fahrrad  Fahrradtechnik und Fotografie  Kettenschaltung einstellen  Fahrradtechnik und Fotografie  Kettenpflege  Fahrradtechnik und Fotografie  Formelsammlung  Fahrradtechnik und Fotografie  Einspeichen und Zentrieren

Petrova bouda

Die Peterbaude ist am 1. Aug. 2011 abgebrannt
Foto: Jiří Erben, Lizenz: CC-BY-SA
Baujahr: 1790
Höhe: 1288 m. ü. NN
andere Namen: Petrovka, Peterbaude, Pieterbaud

Die Petrova bouda bestand aus mehreren Gebäuden, die im Laufe der Leit zur ehemaligen Almhütte ergänzt wurden. Seinen namen hat die Baude von ihrem ersten Besitzer, der Familie Pittermann, die 1790 eine Sommeralm errichteten, welche bereits 1811 zu einer ganzjährig bewohnbaren Baude ausgebaut wurde.

Die Peterbaude wurde von 1790 bis zu ihrer Vertreibung 1945 von der gleichen Familie betrieben. Sie ist die zweithöchste Ansiedlung auf dem Gemeindegebiet von Špindlerův Mlýn.

Wanderwege
  • Stripe-marked trail red.svg Der Kammweg (Freundschaftsweg) macht hier einen kleinen Knick nach Süden zur Baude, er folgt ansonsten in diesem Bereich der tschechisch-polnischen Grenze
  • Stripe-marked trail yellow.svg Der Weg kommt von Süden aus Špindlerův Mlýn über Davidova bouda und Moravská bouda und endet hier
  • Stripe-marked trail green.svg ein grüner Weg existiert nicht an der Petrovka, es gibt lediglich einen kurzen Verbindungsweg vom Kamm (aus Richtung Špindlerova bouda kommend zur Moravskßa. Dieser kurze grüne Weg ist etwa 700 m lang, 300 m südlich der Peterbaude
  • Stripe-marked trail blue.svg kommt von der Martinova bouda aus westlicher Richtung über die Brádlerova bouda und endet hier
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Labská bouda

Die alte Elbfallbaude aus dem 19. Jahrhundert, Bild von ca. 1910
Zeichner: Otmar Zieher München
Neue Elbfallbaude von 1975; Zustand 2004
Foto: ŠJů; Lizenz: GFDL & CC-BY-SA
Baujahr: 1850
Höhe: 1340 m. ü. NN
andere Namen: Elbfallbaude, Elbbaude

Die Elbfallbaude ist eine der bekanntesten im Riesengebirge, dies liegt daran, daß viele Touristen zur Elbquelle oder den Elbfällen möchten und dabei fast zwangsläufig auch an der Labská bouda vorbeikommen.

Heute ist die Elbfallbaude keine Baude im herkömmlichen Sinne mehr sondern ein Berghotel.Das heutige Gebäude ist aus Stahlbeton und wurde an den Rand des Abgrundes des Elbfalls gebaut. Das Hotel gehört heute zur Stadt Špindlerův Mlýn, der Grundstein wurde 1969 gelegt und es wurde am 15. November 1975 eingeweiht. Architekt war Zdeněk Řihák, das Hotel verfügt über 120 Betten in 79 Zimmern, wobei der Haupteingang in der obersten Etage ist.

Die ehemalige Holzbaude etwas weiter oberhalb ist angeblich wegen eines steckengelassenen Bügeleisens 1965 abgebrannt, das heutige Gebäude wird oft als Betonklotz abgelehnt. Der Bau entspricht aber dem Zeitgeist der 70er Jahre und ähnelt etwas Hotelneubauten in Strebske Pleso und Oberhof.

  • Stripe-marked trail red.svg Beginnend an der Elbquelle kommt der rote Wanderweg aus Nordwesten und führt über die Vrbatová bouda nach Horní Mísečky
  • Stripe-marked trail yellow.svg ein nur kurzer gelber Weg (knapp 2 km lang) führt nach Nordosten zum Freundschaftsweg und trifft an den Schneegründen auf diesen und die polnische Grenze
  • Stripe-marked trail green.svg kommt ebenfalls von der Elbquelle und führt Richtung Osten über die Martinova bouda und Medvědí bouda nach Spindlermühle
  • Stripe-marked trail blue.svg der blaue Weg kommt aus Westen von Harrachov über die Elbwiesen und führt an der Elbfallbaude abwärts Richtung Spindlermühle. Die ersten Kilometer dieses Weges gehören zu den reizvollsten des Riesengebirges, allerdings ist dieser Weg zeitweise zum Schutz der Natur gesperrt. Eine Abfahrt mit dem Fahrrad ist unmöglich, selbst mit Trialkenntnissen wäre das sehr abenteuerlich. Um die Natur zu schützen, sollte man den Weg zu Fuß erkunden, es lohnt sich.
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Davidova bouda

Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen:
  • Stripe-marked trail red.svg
  • Stripe-marked trail yellow.svg
  • Stripe-marked trail green.svg
  • Stripe-marked trail blue.svg
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Martinova bouda

Martinsbaude 2003
Foto: Miaow Miaow, Lizenz: gemeinfei
Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen: Martinsbaude, Martinovka
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  • Stripe-marked trail red.svg
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  • Stripe-marked trail green.svg
  • Stripe-marked trail blue.svg
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Moravská bouda

Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen:
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  • Stripe-marked trail red.svg
  • Stripe-marked trail yellow.svg
  • Stripe-marked trail green.svg
  • Stripe-marked trail blue.svg
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Brádlerova bouda

Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen:
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  • Stripe-marked trail green.svg
  • Stripe-marked trail blue.svg
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Medvědí bouda

Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen: Bäenbaude, Bärengundbaude
  • Stripe-marked trail red.svg
  • Stripe-marked trail yellow.svg
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www.fahrrad-xxl.de

Špindlerova bouda

2007
Baujahr: 1824
Höhe: 1200 m. ü. NN
andere Namen: Špindlerovka, Spindlerbaude

Die Špindlerovka liegt auf dem Hauptkamm des Riesengebirges in einem Sattel unmittelbar an der Grenze nach Polen. Sie ist per Bus sehr gut erreichbar, man kann auch mit dem eigenen Auto hochfahren, wenn man vorher Maut bezahlt. Dies ist sehr zu empfehlen, da die Strafen bei Nichtbeachtung sehr hoch ausfallen.

Wanderwege
...weiterlesen (Špindlerova bouda)



Chalupa na Rozcestí

Baujahr: 1934
Höhe: 1350 m. ü. NN
andere Namen: Mitlöhnerbaude, Bufet na Rozcesti, Potsdamer Platz

Diese Wegkreuzung wird seit über 1000 Jahren benutzt, der sogenannte „Schlesische Weg“ war beliebt bei Schmugglern. Hugo Mitlöhner pachtete 1934 ein kleines Stück Land an dieser Kreuzung und errichtete eine Hütte, die eher eine Bretterbude als eine Baude war. Im Winter verschwand dieses Gebäude regelmäßig unter den Schneemassen, wurde jedoch trotzdem ganzjährig betrieben. In den 70er und 80er Jahren war an der Kreuzung wirklich nicht viel mehr anzutreffen als ein Bufet. Da sich hier jedoch immer große Mengen an (überwiegend deutschen) Touristen aufhalten, wird die Kreuzung von Einheimischen auch „Potsdamer Platz“ genannt.

  • Stripe-marked trail red.svg hier gibts gleich 3 rote Wege, einer kommt von Südwesten aus Vrchlabi und geht weiter zur Luční bouda, ein weiterer kommt aus Südosten von der Lesní bouda über die Liščí louka (Fuchswiesen) und den Liščí hora (Fuchsberg, 1363 m)
  • Stripe-marked trail green.svg kommt vom Plan über die Klinové bouda und führt ostwärts nach Pec pod Sněžkou.
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Luční bouda

Luční bouda, im Hintergrund der Ziegenrücken
Fotograf: Dingoa, Lizenz: GFDL & CC-BY-SA
Baujahr: 1623
Höhe:1410 m. ü. NN
andere Namen: Wiesenbaude

Die Luční bouda wurde wahrscheinlich erstmals 1623 errichtet. Sie liegt auf der weißen Wiese im Quellbereich der weißen Elbe. Die Baude ist mehrmals abgebrannt, wurde aber immer wider aufgebaut. Heute ist sie die mit Abstand größte Baude des Riesengebirges.

  • Stripe-marked trail red.svg kommt vom Ziegenrücken und knickt an der Luční bouda nach Süden ab
  • Stripe-marked trail yellow.svg vom Freundschaftsweg aus Norden, knichk nach Osten Richtung Schneekoppe ab
  • Stripe-marked trail blue.svg kommt ausWesten das Tal der weißen Elbe hinauf und führt mit dem gelben Weg Richtung Schneekoppe
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Erlebachova bouda

Elebachbaude 2011
Foto: Jiří Erben, Lizenz: CC-BY-SA
Baujahr:
Höhe: 1150 m. ü. NN
andere Namen: Erlebachbaude
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Bouda u bilého Labe

Baude an der weißen Elbe 2011
Foto: MiroslavRouta, Lizenz: CC-BY-SA
Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen: Baude an der weißen Elbe, Weißwasserbaude
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Jelení bouda

Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen:
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Vosecká bouda

Wosseckebaude zu Beginn des 20. Jahhunderts
Foto: Rudolf Slavík, Jablonec nad Jizeou
Wosseckebaude 2006
Foto: Balaban, Lizenz: GFDL, CC-BY-SA
Baujahr: 1710
Höhe: 1250 m. ü. NN
andere Namen: Woseckebaude, Nová česká bouda

Im Jahr 1710 wurde an der Stelle der Wosseckerbauden eine Scheune errichtet, als Baude wurde dieser Ort erstmals 1743 bezeichnet. Es ist aber wahrscheinlich, daß bereits die Scheune für Aufenthalt und Übernachtung genutzt wurde. Vaclav Kraus hat die baude 1790 ausgebaut, zu dieser Zeit wurde sie Nová česká bouda genannt. Ein weiterer Ausbau erfolgte 1830 durch jan Kraus. Da die baude abseits der damaligen Touristenpfade lag, war sie weniger eine Touristenbaude als eher ein Bauernhof, auf dem Butter und Käse produziert wurden.

1896 wurde die baude wieder erweitert, 1900 kamen sechs Gästezimmer hinzu. Nachdem 1901 der Wanderweg von der Elbfallbaude errichtet wurde, stieg die touristische Bedeutung sprunghaft.

Als eine der wenigen Riesengebirgsbauden ist die Vosecká bouda niemals abgebrannt.

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Vyrovka

Baujahr:
Höhe: m. ü. NN
andere Namen:
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Reisen auf das Riesengebirge 1696-1737




Weiterführendes

Links und Quellen
  • krkonosskeboudy.cz - Krkonošské boudy, Informace o známých i méně známých Krkonošských boudách
  • Špindlerovské noviny; Duben 2013; číslo 4; www.interes.cz, Seite 3
  • riesengebirgler.de: Bergbauden des Riesen- und Isergebirges; von Karl-Heinz Drescher, Leipzig
  • Veselý Výlet; Riesengebirge/39; Winter 2013
  • František Jirásko: Špindlerův Mlýn auf historischen Ansichtskarten; ISBN: 80-86527-04-2

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Bergbauden im Riesengebirge


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