Wartung

Aus Fahrradmonteur
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Wartung


Rücktrittbremsen
Wartung nahezu Null, alle paar Jahrzehnte sollte man mal das Fett tauschen und Verschleiß messen
Felgenbremsen
ordentliche Bremsklötze halten nur einige tausend km, Vielfahrer müssen auch ab und an die Felge tauschen
Scheibenbremsen
statt Verschleiß der Felge gibts Verschleiß der Scheibe. Die Scheiben verbiegen gerne (Fahrradständer), das Richten ist nicht einfach
Bowdenzüge
müssen an den Ein- und Austrittsstellen des Stahlseils regelmässig geölt werden Da hier teilweise Metall auf Metall reibt. Innen sind Bowdenzüge heute in der Regel mit Kunststoff beschichtet und brauchen nicht komplett geölt werden. Am Ende des Seiles sollte eine Endkappe aufgepresst werden um ein Ausfransen zu verhindern. Zur Sicherheit sollten die Stahlseile, vor allem an der Vorderradbremse, regelmässig ausgebaut und auf Verschleiss und gerissene Kardeelen überprüft werden (bei täglicher Benutzung und sportlicher Fahrweise ca. alle 2 Jahre).
Hydraulik
ist angeblich wartungsfrei, das stimmt aber nicht. Hydraulikflüssigkeit altert und wird hygroskopisch und damit komprimmierbar. (Hydraulikflüssigkeit ist hygroskopisch und zieht somit Wasser an. Das ist kritisch, wenn die Flüssigkeit auf über 100 Grad erhizt wird. Dann verdampft das gebundene Wasser und der Wasserdampf ist komprimierbar. Das hat sehr unangenehme Auswirkungen auf das Bremsverhalten. Nicht nur bei Passabfahrten mit Motorrädern kann das zu Problemen führen. Das kann sicher auch bei einem Fahrrad passieren. Für Fahrräder gibt es allerdings auch Mineralölbremsen, die kein Wasser ziehen, z.B. von Magura, Shimano und Tektro.) Außerdem reicht ein einfaches Umfallen des Fahrrades, um ein Hydrauliksystem zu zerstören, z.B. durch abbrechende Bremshebel, dann ist eine Reparatur unterwegs nahezu unmöglich.