Eberswalde

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Eberswalde


Maria-Magdalenen-Kirche Eberswalde

Man bemerkt nicht, daß man sich im Zentrum der Kreisstadt befindet. Nach etwa 2 km erreicht man die Stadtschleuse Eberswalde, direkt südlich davon befindet sich der Marktplatz und die Maria- Magdalenen- Kirche mit der höchsten gemauerten Kirchturmspitze der Welt. Die Kirche wurde 1333 erbaut, das Dach in seiner jetzigen gemauerten (statt ziegelgedeckten Form) existiert seit 1876.

Kirchbesichtigungen sowie das Besteigen der Spitze sind möglich, es sind 4 Aussichtsplattformen angebracht.

Besuchenswert in und um Eberswalde sind folgende Ziele:

  • der Tierpark, ausgezeichnet von der Stiftung Warentest als „bester Kleinzoo Deutschlands“</li>
  • der forstbotanische Garten</li>
  • eine Fahrt mit dem Oberleitungsbus (erster Regelbetrieb eines Obusses in der Welt am 15. März 1901)</li>
  • höchster Kanaldamm Europas: Ragöser Damm (28 m Höhe, Baujahr 1908)</li>
  • höchste gemauerte Kirchturmspitze der Welt: Maria-Magdalenen-Kirche (Baujahr 1333, Turm in heutiger Form 1876)</li>
  • Die größte Taschenuhr der Welt liegt im Familiengarten (im Guinness Buch der Rekorde eingetragen)</li>
Oberleitungsbus in Eberswalde 1901

Der Martin-Gropius-Bau der Landesklinik Eberswalde (Klinik für Psychiatrie) war vom Zweiten Weltkrieg bis nach der Wende von der Sowjetarmee besetzt und wurde umfassend renoviert. Im Stadtzentrum befinden sich am südlichen Rand des Eberswalder Urstromtals zwei Treppen: die Goethetreppe und die Schillertreppe. Als Neubau wurde die Bibliothek der Fachhochschule Eberswalde mit Architekturpreisen bedacht, ist aber bei der Bevölkerung äußerst unbeliebt. Der Betonklotz steht direkt an der Friedrich- Ebert- Straße im Stadtcampus

Herstellung Eberswalder Spritzkuchen

Der Eberswalder Spritzkuchen ist ein Gebäck aus Brandteig, der in Fett ausgebacken wird. In der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise wurden von der Stadt Eberswalde zwei Notgeld-Scheine ausgegeben (25 und 50 Pfennig). Es kursiert das Gerücht, dass diese Scheine zum Bezahlen von Spritzkuchen auf dem Bahnhof gedacht waren, sie waren aber normales Notgeld.

Der Berliner Konditor und Lebküchler Gustav Louis Zietemann erwirkt am 23. Februar 1832 die Genehmigung, sich als Konditor niederzulassen. Am 1. April 1832 eröffnet er seine Konditorei und überrascht die Bevölkerung mit einem neuen Gebäck, dem originalen Eberswalder Spritzkuchen. Ab 1842 lieferte er seine Spritzkuchen an den Bahnhof, wo seit dem 1. August die neue Bahnlinie Berlin–Stettin verkehrte. So wurden die Spritzkuchen ein Werbeträger für die Stadt und viele Reisende verbanden den Namen von Eberswalde mit den Spritzkuchen.

Stadtschleuse Eberswalde

Von der Eberswalder Stadschleuse aus führt der gut ausgebaute Weg direkt am Kanal lang an der ehemaligen Badeanstalt vorbei (heute Angelbad und Imbiß) zur Ragöser Schleuse. Hier befand sich eine Fischgaststätte, sie ist aber seit Jahren geschlossen.

Der Finowkanal ist im Gebiet um Eberswalde sowohl auf dem Wasser als auch auf dem Treidelweg recht belebt. An den Brückenunterführungen ist es üblich, vor dem Passieren zu klingeln, um entgegenkommenden Radlern mitzuteilen, daß man kommt.