Arlington liegt zwar in Virginia, befindet sich aber in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt Washington. Bekannt ist vor allem der Nationalfriedhof „ Arlington National Cemetery“, einer von 139 derartigen Friedhöfen in den USA. Mit über 260.000 Beisetzungen seit seiner Gründung im Sezessionskrieg 1864 ist Arlington der zweitgrößte Friedhof des Landes.
Ich war also auf dem Friedhof unterwegs, mit Bussen, wie das dort üblich ist. In der sengenden Hitze war das Sitzen in den offenen Fahrzeugen jedoch recht angenehm. Allerdings ist man mit Festbrennweite dann doch etwas eingeschränkt, wenn man sich nicht bewegen kann. Ich habe mehrmals das 1,4/50 gegen ein Weitwinkelzoom 10-20 getauscht, da einige Situationen mit 50 mm nun doch unmöglich darstellbar waren. Deshalb sind hier ausnahmsweise auch mal einige Weitwinkelaufnahmen enthalten.
Die Vorgaben lauten also für vergleichbare Tests:
36 Fotos, also "ein Film voll"
50 mm als Festbrennweite (hier Nikkor 1,4/50)
60 Minuten, was schafft man in einer Stunde so an typischen Fotos einer Stadt?
Wenn man mit einer Gruppe Touristen unterwegs ist, dann ist das keine Fotosafari, man muß sich auch beim Tempo etwas anpassen.
Monument of the iron Brigade - Rears this Block of Granite - To the Memory of - Loved Commander
Grab von Sternberg, Veteran dreier Kriege
Blick durch Sträucher zum Lincoln Memorial an der anderen Seite des Potomac River
Vom Robert E. Lee National Memorial hat man freie Sicht...
... nach Washington
das Grab von Pierre L’Enfant, dem Architekten von Washington - direkt am Ende der Hauptachse Memorial Drive und Arlington Memorial Bridge; etwa 80 m unterhalb ist das Grab von Kennedy
für Porträts ist das Objektiv ideal, hier bin ich ganz bewußt in den Schatten gegangen
relativ einfach kann man daraus ein softes Highkey machen
14:21 Uhr - ok, es sind zwei Stunden geworden. Aber auf die Geschwindigkeit der Reisegruppe hatte ich keinen Einfluß