Fahrradtechnik

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Formelsammlung

Zahlen und Fakten zum Thema Fahrrad:

  • Nabenschaltungen einstellen
  • Kettentypen
  • Rahmenmaterialien
  • Innenlager
  • Lochmaße der Kurbelsysteme
  • Steuersatz
  • Vorbau
  • hinteres Ausfallende
  • Gabelausfall
  • erforderlicher Luftdruck
  • Reifen/Felgen nach ETRTO / DIN 7815/1
  • Reifen- und LaufradgrÖßen
  • Ermittlung des Reifenumfanges zur Einstellung am Computer
  • erforderliche Anzugsmomente
  • Torx-SchlüsselgrÖßen
  • KugelgrÖßen
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Kettenschaltung einstellen

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/kettenschaltung/kettenschaltung-017.jpg" width="200" height="266" alt="Grobeinstellung" align="right">

Das Maschinenelement 'Kette' ist nicht dazu geschaffen, Bewegungen wie beim Fahrrad auszuführen. Das seitliche Bewegen einer Kette läßt diese vorzeitig verschleißen, Schmutz unterstützt den Verschleiß noch. So muß man eine Schaltungskette nach 500 bis 1000 km bei normaler Belastung wechseln, sonst wird es teuer! Fährt man eine Kette zu lange, sind neuer Kranz und/oder Kettenblätter nÖtig.

Die einzige Kette, mit der ich bessere Erfahrungen gemacht habe, war eine Rohloff SLT-99, diese hielt bei mir am Reiserad von 1992 bis 2003 etwa 10.000 km.

Es scheint alles ganz einfach, der Fachmann dreht mal schnell an ein paar Schrauben und schon funktioniert alles wieder. Wenn die Schaltung am Fahrrad nicht funktioniert, kann dies sehr viele Ursachen haben.

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Werkzeug

Vieles am Fahrrad kann durchaus mit handelsüblichem Werkzeug repariert werden, wenn man das nÖtige Fachwissen besitzt.

Allerdings gibt es etliche Bauteile, deren Pflege oder Montage ohne Spezialwerkzeug unmÖglich ist. Dies beginnt bereits bei so trivialen Dingen wie der Montage der Pedale, die ohne Pedalschlüssel der SW 15 fast unmÖglich ist.

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/pedalschluessel.gif" width="350" height="68" alt="Pedalschlüssel für die Montage der Pedale am Fahrrad">
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Rahmenwerkzeug

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/Gabelkonusabschlaeger.jpg" width="200" height="241" align="right" alt="Gabelkonus-Abschläger">

Als Spezialwerkzeug oder Rahmenwerkzeug bezeichnet man Werkzeuge, die speziell für Arbeiten am Fahrradrahmen hergestellt werden.

Ein als „Campa- Koffer“ bekannt gewordener Koffer mit diesen und anderen Fahrradwerkzeugen wurde erstmals von der Firma Campagnolo angeboten, heute gibt es auch preiswerte Alternativen.

Die Arbeit mit diesen Werkzeugen verlangt Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Sehr schnell hat man bei falscher Handhabung den Rahmen zerstÖrt. Teure Rennräder sollten vor der Endmontage an Tretlager, Gabelkonus und Steuerrohr plangefräst werden, wenn Lackreste vorhanden sind, ist eine korrekte Montage der Lager meist unmÖglich. Beim Fräsen und Nachschneiden der Gewinde muss SchneideÖl verwendet werden.

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Bremsen einstellen

Die verschiedenen Bremstypen erfordern ganz verschiedene Einstellarbeiten. Grundvoraussetzung und oft unterschätzt ist die Qualität und der Verschleißzustand der Bremsbeläge sowie die Sauberkeit des gebremsten Metalls. Ein Lappen, etwas Bremsenreiniger - das wirkt schon oft Wunder. Auf Felge oder scheibe sammeln sich unsichtbar Abrieb, Dieselruß vom Straßenverkehr und andere Materialien.

Die sogenannten Scheibenbremsen werden hier nicht gesondert behandelt, weil auch jede Felgenbremse aus technischer Sicht eine Scheibenbremse ist (nur eben mit viel grÖßerer Scheibe).

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Gewinde am Fahrrad

Aus der historischen Entwicklung heraus sind im Fahrradbau unterschiedliche Gewindeabmessungen gewachsen. Normungsversuche waren nicht in der Lage, überholte Gewindeabmessungen zu ersetzen, sondern schufen durch neue Gewindetypen weitere Verwirrung. Es gibt viele sehr ähnliche Gewinde, man kann sehr schnett etwas falsch machen, wenn man es mit Gewalt versucht.

es existieren momentan:

  • englische Gewinde (Zoll) BSA
  • franzÖsische Gewinde (metrisch)
  • italienische Gewinde (eine Kombination Zoll und metrisch)
  • deutsche Gewinde nach DIN 79012
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Speichenlänge

genaue Formel

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/speichenlaenge-1.png" width="350" height="60" alt="genaue Formel zur Ermittlung der Speichenlänge">

der Wert '3 mm' hängt von Nippel- und Felgenform ab

Formel für Laufräder mit 36 Speichen, 3x gekreuzt:


<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/speichenlaenge-2.png" width="310" height="29" alt="überschlagsformel zur Ermittlung der Speichenlänge">

überschlagsformel für Radialeinspeichung:

L = 1/2Di - 1/2d + 2,6

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Einspeichen und Zentrieren

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/einspeichen/Laufrad-campa-vento.gif" width="175" height="175" alt="Laufrad Campagnolo Venta" align="right">

Da komplette Laufräder vergleichsweise billig sind, kommt das Einspeichen eigentlich nur bei hochwertigen Komponenten in Frage. Einspeichen ist eine relativ einfache handwerkliche Arbeit, man muß es nur richtig machen und sich an gewisse Regeln halten. Das Zentrieren ist schon eher eine Kunst, hier hilft nur immer wieder üben.

Die Meinungen über Sicherung der Nippel gehen auseinander. Man trifft die Auffassung, daß es empfehlenswert ist, Nippel mit Schraubensicherung gegen selbstständiges Lockern zu sichern. Ich lege die Nippel vor dem Einspeichen in Öl, so kann man die Speichen schärfer anziehen. Ein selbstständiges Lockern habe ich noch nicht bemerkt.

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Kettenmontage

<a href="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/kettenmontage/slt-99.jpg" target="_blank"><img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/kettenmontage/slt-99-350.jpg" width="175" height="126" alt="Detail Schaltungskette Rohloff SLT-99" align="right"></a>

Die Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Deshalb ist es wichtig, bei der Kettenmontage einige Punkte zu beachten.

Bevor man sich ans Vernieten macht, ist es sinnvoll, zu kontrollieren, ob nicht ein Kettenschloß vorhanden ist, was die Arbeit zwar sehr erleichtert, in seiner Sicherheit jedoch umstritten ist.

Wenn eine Kette reißt, schert in den allermeisten Fällen nur eine Lasche vom Stift ab, wirklich reißen tun Ketten eigentlich fast nie.

Das sogenannte "Vernieten" der Kette ist in fast allen Fällen in Wirklichkeit nur ein Heraus- bzw. Hineinschieben des Kettenbolzens. Ein echtes Vernieten wird nur mit dem Rohloff-Revolver erreicht.

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Kettenpflege

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/oil-of-rohloff.jpg" width="153" height="480" align="right">

Die Fachbezeichnung "Kettenfett" steht für dickflüssiges, hochviskoses Öl, welches als Spray (Atlantic-Kettenspray) oder in Flaschen (Oil of Rohloff) gehandelt wird. Es ist kein Fett im umgangssprachlichen Sinn. Dieses Kettenfett bzw. Öl gibt es auch von verschiedenen anderen Herstellern, auch in Tubenform.

Die Reinigung der Kette erfolgt am sinnvollsten ohne Chemikalien, allenfalls mit einem leicht Ölgetränktem Putzlappen. Zahnkränze und Kettenblätter müssen ebenfalls gereinigt werden, neben Putzlappen haben sich hier ausgediente Zahnbürsten bewährt.

Die mechanische Entfernung von Schmutz und Fett ist zeitaufwendig, man verfällt leicht dazu, mit chemischen Hilfsmittelchen (siehe dort) nachzuhelfen - aber es ist langfristig die einzig gangbare Methode.

Soll die Kette lange halten, muß man sich ab und an etwas Zeit nehmen und sie säubern. Alles Andere sind entweder NotlÖsungen oder sie ruinieren die Kette nachhaltig - mehr, als wenn man nichts unternimmt.

Hierbei gilt nicht "viel hilft viel", zuviel Schmierstoff zieht Dreck an, mit Kettenfett sollte immer sparsam aber regelmäßig umgegangen werden.

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Sattelpflege

<a href="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/sattel/sattel-10.jpg" target="_blank"><img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/sattel/200-sattel-10.jpg" width="200" height="167" alt="verwitterter Ledersattel" align="right"></a>

Dieser alte Ledersattel sieht schlimm aus, er hat jahrelag im Freien verbracht und wurde dabei nicht gepflegt. Das geschätzte Alter dürfte bei 15 - 20 Jahren liegen.

Wenn nichts passiert, ist sein Leben bald vorbei - aber selbst derart verwitterte Sattel kann man mit intensiver Pflege noch retten.

Alle paar Wochen Lederfett von oben und unten, nach einem halben Jahr sieht er wieder ansehnlicher aus, ist fast wasserdicht und gut für bequeme weitere 10 Jahre.


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Arbeitswerte

1 AW = 5 Minuten

  • Fachhandelsrad (F): 42,00 Euro/h - 1 AW = 3,50 Euro
  • nicht-Fachhandelsrad (NF): 45,60 Euro/h - 1 AW = 3,80 Euro

<img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/park-einfach.gif" width="350" height="116" alt="einfaches Werkzeug von Park Tool">
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Plaste und Elaste

Am Fahrrad sind immer mehr Teile aus Plaste verbaut. Für eine Reparatur ist es wichtig zu wissen, um welche Art es sich handelt. Wurde einmal falscher Klebstoff verwendet, hilft meistens der richtige auch nicht mehr. Für eine Brennprobe reicht meist ein sehr kleiner Span, oft ist dies die sicherste Bestimmungsmethode.

Diese Seite soll die Bestimmung der verschiedenen Plastearten erleichtern. Dazu sind die unterschiedlichsten Stoffeigenschaften geeignet. Polystyrol erkennt man leicht am Klang, PVC am Geruch der Brennprobe.

Die Plaste sind alphabetisch geordnet, es werden die wissenschaftlichen Bezeichnungen gewählt. Handelsnamen werden - soweit üblich - in der Tabelle erklärt.

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<a href="http://www.pur-led.de/" target="_blank" alt="leds"> <img src="http://www.fahrradmonteur.de/pixel/leds.jpg" alt="leds" title="leds"> </a>