Präsentation der Bilder

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Präsentation der Bilder


  1. Auf 25 oder 33%, eventuell noch stärker herunterrechnen (nur für die Präsentation), volle Auflösung ergibt sogar beim Kinderpopo unangenehme Falten und Pickel.
  2. Farben und Kontraste reduzieren, Tonwerte automatisch korrigieren, Grauschleier beseitigen. Zu bunte Bilder wirken bei Porträts fast immer schlecht
  3. Alle Bilder horizontal spiegeln, da sich der fotografierte Mensch nur aus dem Spiegel kennt. Nur sehr wenige Profimodels können seitenrichtige Bilder von sich selbst richtig einschätzten
  4. Bei offensichtlich schlechten Bildern selbst sagen, daß das Mist ist; diese Bilder nicht vorher aussortieren! Zumindest einige Schrottbilder solltest du behalten, um zu zeigen, daß du selbstkritisch sein kannst.
  5. unscharfe Fotos weg, das ist schlecht ausgeführtes Handwerk. Das kann niemand gebrauchen, stört nur den Ablauf.
  6. Das Model ist NIEMALS schuld an schlechten Bildern ;) Alles ist Schuld des Fotografen. Das schafft Vertrauen. Jede andersartige Aussage bringt nur Verdruß und keine Erfolge, das Model würde wegrennen.
  7. Wenn es nicht weitergeht, solltest du die Location wechseln. Auf Automatik schalten, wenn die Blitzanlage weg ist! Auslöser behalten, für die Zeit ist die Anlage deine, falls du schnell zurück mußt.
  8. Suche einen anderen Hintergrund, der sollte etwa 2-5 Meter weg sein, noch erkennbar aber unscharf. Eventuell einen der Blitze einfach nur um 180° drehen.
  9. Raus auf den Hof oder Balkon, improvisieren und dabei sicher wirken! Keine Angst vor Grünzeug im Hintergrund (nicht nur, wenn es die Parteifarbe ist), evtl. besser als geometrisch strenges Mauerwerk oder spiegelnde Scheiben)
  10. Dem Model muß man manchmal schmeicheln, manchmal genau das Gegenteil. Manch einer möchte ein stilles Örtchen und beim fotografiert Werden unbeobachtet sein, andere wollen im Mittelpunkt stehen. Also entweder runter in den Park und unbeobachtet ruhige Bilder machen oder als anderes Extrem in der Abgeordnetenkantine knipsen.
  11. Der Fotografierte ist der Star! Selbst wenn niemand zusieht, solltest du einzelne, wenige Bilder lautstark loben - allerdings nicht dein Foto sondern den Ausdruck im Gesicht.
  12. Man hat sehr selten einen Kameraprofi vor sich (Abgeordnete mit langer Karriere, Schauspieler usw.), da kann man jegliche Regeln vergessen und fragt als Fotograf, was gemacht werden soll. Das kann so weit gehen, daß das Model an der Kamera herumdreht oder die Intensität der Blitze einstellt. Einfach ruhig bleiben, niemand ist vollkommen. Man lernt nie aus.
  13. Immer RAW aufnehmen. Die JPG dienen nur der Vorschau auf der Kamera. Da diese winzigen Bildschirme oft ungehemmt bunt daherkommen, ist es ungemein praktisch, die JPG in Schwarzweiß zu machen und später wegzuschmeißen. RAW hat ja die Farben.
  14. Das Wichtigste zuletzt: Laß dir jede Zeit der Welt, Hektik zerstört jegliche Bemühungen.