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Radweg Berlin- Usedom

1. Streckenabschnitt: von Berlin-Buch nach Joachimsthal

Der Radfernweg führt auf einer Länge von 337 km von Berlin-Mitte durch das Barnimer Land, die Uckermark und durch Vorpommern nach Peenemünde auf die Insel Usedom.

Mit seiner Realisierung wurde im Jahr 2002 begonnen, die offizielle ErÖffnung durch den ADFC und die Tourismus Marketing Uckermark GmbH fand am 30. August 2007 statt.

Der Radweg Berlin-Usedom beginnt laut offiziellen Mitteilungen in Berlin-Mitte am Schloßplatz. Dort ist jedoch weit und breit kein Hinweisschild zu diesem Radfernweg zu finden.

Das erste Hinweisschild findet der Radler in Buch bei Berlin. Insgesamt ist der Weg eher schlecht ausgeschildert, man kann sich an vielen Stellen verfahren und/oder falsch abbiegen.

Die Fahrbahnbeschaffenheit ist bis auf ganz wenige Ausnahmen ausgesprochen gut, nur äußerst selten muß man auf die Straße ausweichen. Die Steigungen sind Anfänger-geeignet, lediglich um die MÖrderberge bei Joachimsthal wird es etwas steil. Man fährt meist abseits vielbefahrener Straßen in landschaftlich interessanter und abwechslungsreicher Umgebung. UnterstellmÖglichkeiten bei Regen sind relativ selten.


Buch - Bernau

Etappe: 11 km

Der erste Kilometer soll durch den Park führen, wir haben den Weg nicht gefunden und sind direkt an der Bahnstrecke entlanggefahren. Der ausgeschilderte Weg ist immer mal wieder aufgetaucht, wirklich verfahren kann man sich in diesem Bereich aber nicht.

Immer schÖn rechts von der Bahnstrecke halten, dann gehts schon :) Ab Zepernick bis Bernau ist es dann einfach, ein gut asphaltierter Weg führt bis zum Ortseingang Bernau. Hier haben SpaßvÖgel den Fahrrad-Wegweiser genau in die falsche Richtung gedreht, richtig fährt man hier unter der Bahn durch und dann an der Ampel nach rechts, nächste Kreuzung nach links und immer die Stadtmauer entlang.

In Bernau folgt man der Stadtmauer und gelangt zum Steintor (Foto). Weiter gehts nach Norden, hier fährt man bei der nächsten MÖglichkeit rechts durch die mauer, dann wieder links sowie geradeaus weiter, über die Hauptstraße und durch ein Eigenheimgebiet, gelangt auf die Straße nach Ladeburg.

Wo der Weg ausgeschildert wirklich langgeht, haben wir nicht erfahren, in Bernau war kein Schild zu sehen. Einfach irgendwie Richtung Norden, das paßt schon.

Bernau - Biesenthal

Etappe: 13 km

Hinter Bernau kommt gleich Ladeburg, hier kurz vor dem Ortsausgang rechts abbiegen, das ist nicht ausgeschildert.

Hier fährt man auf einer ruhigen und guten Straße weiter und gelangt zu einer Kreuzung, an der man genau 1/3 der Strecke geschafft hat.

Weiter geht es durch den Wald auf einem Radweg, asphaltiert und für Autos weitgehend gesperrt.

Kurz vor Biesenthal ist eine Raststätte (überdacht), man erreicht den Ort an der südlichen Umgehungsstraße.


im Wald zwischen Bernau und Biesenthal


dto.


kurz vor Biesenthal

In Biesenthal kommt man am Marktplatz an, hier bietet sich bei Halbzeit eine Pause im Imbiß an.

Danach gehts westlich weiter, nach etwa 200 m biegt der Weg rechts von der Hauptstraße ab. Hier kommen ein paar Meter Kopfsteinpflaster, es wird aber bald wieder gemütlich. Man überquert die Finow, danach führt der Weg weiter durch den Wald.

Hier ist es wieder ein reiner Radweg ohne Autos, gut ausgebaut.

Biesenthal - Eichhorst

Etappe: 23 km

Der Weg ist durchgehend gut, lediglich die beiden Rampen der Brücke über die Autobahn sind Kopfsteinpflaster.

Einige Kilometer vor Marienwerder wird der Finowkanal überquert.

Bis Marienwerder kann man sich nicht verfahren, der Weg ist klar. Der Ort wird nur gestreift, es geht über den Oder-Havel-Kanal und kurz danach nach links Richtung Liebenwalde, über den Werbellin-Kanal und dann wieder rechts in den Wald nach Rosenbeck.


Schleuse Finowkanal kurz vor Marienwerder

Bis Rosenbeck hat man wieder den Wald autofrei für sich. Es geht über die Schleuse Rosenbeck und eine kaum befahrene Straße nach Eichhorst, dort ist ein straßenbegleitender Radweg.

Eichhorst - Joachimsthal

Etappe: 9 km

In Eichhorst folgt man dem Werbellinkanal, kommt über den Zeltplatz "Am Spring" wieder auf den Radweg parallel zur Landstraße.

Hier bietet sich ein Abstecher zum Jagdschloß Hubertusstock an, das war das Gästehaus der DDR-Regierung und vor der MauerÖffnung streng abgschirmtes Gebiet.

Der Weg führt von hier parallel zur Uferstraße am Nordufer des Werbellinsees entlang

Die ersten Kilometer fährt man bequem direkt neben der Straße, später gehts auch mal etwas auf und ab. Kurz hinter der Badestelle Holzablage führt der Weg auf der "Carin-Haller" in den Wald und es geht ordentlich aufwärts. Die MÖrderberge südlich von Joachimsthal werden umfahren, hier werden etliche HÖhenmeter geschafft. Joachimsthal wird erreicht, es geht durch den Ort an der Schinkel-Kirche vorbei zum Bahnhof.

Von Joachimsthal fahren stündlich Züge der ODEG über Eberswalde nach Berlin-Lichtenberg. Man kann auch am Ortseingang Joachimsthal abkürzen, die Straße herunterfahren und am Kaiserbahnhof einsteigen, wenn die Zeit knapp wird. GrÖßere Radlergruppen kÖnnen bei der ODEG einen extra Triebwagen bestellen (ab 25 Radler), das kostet nichts extra. Die Fahrkarten werden im Zug am Automat bezahlt.

Fotogalerie


Erste Reifenpanne nach wenigen Kilometern


im Hintergrund die Autobahn A-11


kurz vor Bernau


am Steintor an der Stadtmauer in Bernau


etwas weiter nÖrdlich...


die Finow bei Biesenthal


rekonstruiertes Mühlenhaus


im Wald zwischen Biesenthal und Marienwerder


Oder-Havel-Kanal bei Marienwerder


Askanierturm an der Mündung des Werbellinkanals in den Werbellinsee


am Nordufer des Werbellinsees

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